Umbau und Sanierung der IGS Volkmarode abgeschlossen

V. l.: Wilhelm Eckermann (stv. Leiter des Fachbereichs Hochbau und Gebäudemanagement), Schulleiter Christian Düwel, Oberbürgermeister Ulrich Markurth, Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, Christa Markert (Dezernentin der Landesschulbehörde), Thomas Schebesta (Fachbereichsleiter Schule). (Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen)

V. l.: Wilhelm Eckermann (stv. Leiter des Fachbereichs Hochbau und Gebäudemanagement), Schulleiter Christian Düwel, Oberbürgermeister Ulrich Markurth, Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, Christa Markert (Dezernentin der Landesschulbehörde), Thomas Schebesta (Fachbereichsleiter Schule). (Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen)

Umbau und Sanierung des Schulgebäudes der Integrierten Gesamtschule (IGS) Volkmarode sind abgeschlossen. Oberbürgermeister Ulrich Markurth übergab die Räumlichkeiten am Montag, 10. November 2014, offiziell ihrer Bestimmung.

Das Gebäude ist jetzt freundlich und hell und den Anforderungen einer IGS entsprechend gestaltet, bietet beste Bedingungen für den Schulbetrieb und ist zudem energetisch und sicherheitstechnisch auf dem neuesten Stand“, freut sich Markurth. „Im Namen der Stadt danke ich allen herzlich, die an diesem Projekt mitgearbeitet haben. Es ist ein wichtiger Baustein zu einem bedarfsgerechten Angebot an unseren weiterführenden Schulen in Braunschweig.“ Die Stadt unternehme große Anstrengungen, damit Schülerinnen und Schüler optimale Arbeitsbedingungen vorfänden. Der OB: „Investitionen in die Bildung der kommenden Generationen bleiben eines der zentralen Ziele der Braunschweiger Politik. Dafür stehe ich, und das bildet sich auch in dem Entwurf des Haushaltsplans ab, den wir gerade zur Diskussion gestellt haben.“

Für die Landesregierung überbrachte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt den Dank für das große Engagement der Stadt Braunschweig als Schulträger: „Was Sie hier auf die Beine gestellt haben, wird sich für die Schülerinnen und Schüler auszahlen und letztendlich auch der Stadt zu Gute kommen“, so Heiligenstadt. Die Kultusministerin verwies auch auf das „eindrucksvolle Konzept“ der IGS Volkmarode im Ganztagsbereich, das den „Schülerinnen und Schülern zusätzlichen Erfahrungsraum und Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Es freut mich, dass Sie Ressourcenzuwachs durch die Zukunftsoffensive Bildung der Landesregierung so intensiv für Ihr Ganztagsschulkonzept zu nutzen wissen.“

Die Umbauten an dem bestehenden Gebäude waren so konzipiert, dass die für Integrierte Gesamtschulen charakteristischen Jahrgangsbereiche aus jeweils fünf zusammenhängenden Unterrichtsräumen und einer Lehrerstation gebildet werden können. Die deutlichste räumliche Veränderung vollzog sich im Fachunterrichtstrakt. Durch Verlegung eines Flures von der Fassadenseite ins Gebäudeinnere und die Einfügung von drei neuen Lichthöfen wurde es möglich, die bisher fast ausnahmslos fensterlosen Fachunterrichts- und Sammlungsräume künftig natürlich zu belichten und zu belüften.

Das sich über bis zu drei Geschosse (plus Teilunterkellerung) erstreckende Gebäudeensemble entsprach mit seiner Stahlkonstruktion und so genannten Blechtafel-Sandwichwänden nicht heutigen Vorgaben für den Brandschutz und genügte genauso wenig den Anforderungen an eine energiesparende Bauweise. Es musste daher umfassend saniert werden.

Die Außenfassaden wurden komplett erneuert, die Innenwände waren brandschutz- und schallschutztechnisch zu ertüchtigen. Ein Großteil der Dachflächen wurde neu gedämmt. Sämtliche technischen Installationen wurden ausgetauscht. Zum Teil war das Stahltragwerk zu verstärken und mit Brandschutzverkleidungen zu ummanteln. Alle Räume sowie auch die Deckenhohlräume werden jetzt mit einer Brandmeldeanlage überwacht.

Die Sanierung des Schulgebäudes bildete den zweiten Bauabschnitt des Umbaus des Schulzentrums Volkmarode zur vierten Integrierten Gesamtschule in Braunschweig. Dieser Bauabschnitt kostet rund 11,6 Millionen Euro. Eine Mensa und ein Klassentrakt wurden bereits bis 2012 neu gebaut. In den nächsten Jahren folgen die Sanierung der bestehenden und der Bau einer weiteren Sporthalle. Das Gesamtinvestitionsvolumen wird auf rund 23 Millionen Euro veranschlagt.

 

Quelle: www.braunschweig.de

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