Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag am 25.1.2019

Am Freitag, den 25.1.2019 um 11 Uhr findet an der Sally-Perel-Gesamtschule anlässlich des „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“ am 27.1.2019 eine Veranstaltung mit dem israelischen Künster Shimon Lev und der Berliner Schriftstellerin Astrid Vehstedt statt. Die beiden Künstler zeigen den Schülerinnen und Schülern des 9. und des 10. Jahrgangs ihren Film „Bei uns nichts Neues“ und sprechen anschließend mit ihnen darüber.

In dem Film geht es um das Schicksal der jüdischen Familie Löw, die 1943 aus ihrer  Berliner Wohnung in das Vernichtungslager Auschwitz desportiert wurde. Einzig der Sohn Willy Löw überlebte, da er 1939 mit einem der letzten Kindertransporte nach England geschickt wurde und von dort über Umwege nach Kanada gelangte. Später ließ er sich in Israel nieder. Shimon Lev ist sein Sohn.

Astrid Vehstedt lebt heute in dem Haus Thomasiusstraße 11 in Berlin, in dem früher die Familie Löw lebte. In dem Film „Bei uns nichts Neues“ lesen ihre heutigen Nachbarn in ihren Wohnungen aus den Briefen und Rot-Kreuz-Telegrammen, die Willys Schwester Liane (damals 13 bis 16 Jahre alt) und seine Eltern Erna und Nuchem Löw zwischen 1940 und 1943 an Willy geschrieben haben. Der Film hält die Erinnerung an diese Menschen wach, die die Nationalsozialisten auslöschen wollte.

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