Bas Böttcher in der Sally-Perel-Gesamtschule


Zum Jahresausklang und zur Einstimmung auf den großen Poetry Slam Abend am 30. Januar 2020 an der Sally-Perel-Gesamtschule kam am 18. Dezember Bas Böttcher zu uns ins Forum.

Der erste deutsche Slam-Poet und Mitbegründer der deutschsprachigen Poetry-Slam-Szene hat bereits mit dem Goethe-Institut, der Frankfurter Buchmesse, großen deutschen Firmen und Fußballverbänden zusammengearbeitet.

Böttcher „wartet nicht, bis ihn die Muse küsst“ – wie er sagte -, sondern er zwingt sie, in einem kargen Raum ohne Internet zu ihm und aufs Papier zu kommen. Die Beobachtung kleinerDinge mit großer Wirkung (explodierende Handies), ungewöhnliche Perspektiven („Hütet euch vor den Fußböden, denn sie sind bereits unter uns“) und die „Erweiterung seinersprachlichen Möglichkeiten“, so dass „die Sprache dann die menschlichen Möglichkeiten erweitert“, bestimmen Böttchers Schaffensprozess.  

Auch das Mitdenken eines Rhythmus beim (freien) Vortragen der Texte sei für die Kompatibilität zwischen Poet und Publikum entscheidend, genauso wie eine „stadiontauglicher Chorus“, erklärte uns Böttcher, der auf viele Fragen und Wünsche der Schülerinnen und Schüler aus dem 11., 12. und 13. Jahrgang gerne einging.

Alle haben „das bisschen Freiheit“ vom Schulalltag „im Quadrat“ sichtlich genossen und waren beeindruckt von Böttchers „Multitalentose“ und „Vielseitingitis“. Ob diese Krankheiten ansteckend waren, hören wir am 30. Januar 2020.  

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