Schach AG | Wettbewerb Schachpferdchen

Schach an der Sally-Perel-Gesamtschule Braunschweig
Mitdenken erwünscht!

Seit dem Schuljahr 2023/24 ist Schach ein fester Bestandteil des Schullebens an der Sally-Perel. In der Schach-AG treffen sich Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen, um gemeinsam zu spielen, zu tüfteln und neue Strategien zu entdecken.

Egal ob Anfänger oder erfahrene Spielerin, egal welche Klassenstufe – bei uns ist jeder willkommen. Vorkenntnisse sind nicht nötig, nur Neugier, Freude am Denken und Lust auf spannende Partien.

Neben dem regelmäßigen Spielbetrieb bietet die Schach-AG auch die Möglichkeit, an nationalen und internationalen Schulschachwettbewerben teilzunehmen. Die Teilnahme ist freiwillig und steht allen Schülerinnen und Schülern der Schule offen – unabhängig davon, ob sie dauerhaft Teil der AG sind oder nicht.

 

Aktuelles

Zuletzt nahm unsere Schule erfolgreich am 30. Oktober 2025 am europäischen Schulschachwettbewerb teil und konnte sich dabei im regionalen und landesweiten wie europäischen Vergleich behaupten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Solche Wettbewerbe zeigen, wie viel Potenzial, Teamgeist und strategisches Können in unserer Schülerschaft steckt.

Schach steht an der Sally-Perel-Gesamtschule für Denken, Fairness und Gemeinschaft.
Für die Freude daran, gemeinsam über den nächsten Zug nachzudenken.

 

Leitung der Schach-AG: Michael Westermeyer Benz

Demokratiekonferenz in Braunschweig | Sally-Perel-Gesamtschule

Resiliente Demokratie beginnt in der Organisation 

Sally-Perel-Gesamtschule eröffnet Demokratiekonferenz Braunschweig 2025 

Mit einem Impulsvortrag zur Eröffnung der Demokratiekonferenz 2025 der Stadt Braunschweig setzte die Sally-Perel-Gesamtschule ein deutliches Zeichen: Demokratie ist kein Projektthema, sie ist Organisationsaufgabe. 

Unter dem Titel „Resiliente Demokratie“ stellte Schulleiter Sven Waschinski gemeinsam mit den Schüler*innen Johanna Lindemann und Jannek Pohlmann vor, wie die Schulgemeinschaft auf den rechtsmotivierten Vorfall im September 2025 reagierte. 

In der Nacht vom 6. auf den 7. September waren Fassaden- und Türbereiche der Schule mit rechtsextremen Parolen beschmiert worden. Für die Schule stand früh fest: Das war mehr als Vandalismus. Es war ein Angriff auf die demokratische Kultur der Schulgemeinschaft. 

Die Reaktion blieb nicht symbolisch. Bereits am folgenden Montag initiierten Klassen erste Aktionen. Aus der Dynamik entstand die schulweite Initiative „NO zu Hass und Hetze“, mit der sich die gesamte Schule sichtbar positionierte. Beteiligung war dabei nicht Beiwerk, sondern tragendes Element. 

Im Zentrum des Vortrags stand eine klare Botschaft: Demokratische Stabilität entsteht nicht durch Appelle, sondern durch Struktur. Durch transparente Entscheidungswege. Durch reale Verantwortungsräume. Durch Führung, die Haltung begründet. 

Schulleiter Sven Waschinski machte deutlich, dass Schulen in gesellschaftlich angespannten Zeiten mehr leisten müssen als Wissensvermittlung. „Resilienz entsteht dort, wo Beteiligung institutionell verankert ist, nicht nur pädagogisch gewünscht“, so die zentrale These des Beitrags. 

Johanna Lindemann und Jannek Pohlmann unterstrichen aus Sicht der Schülervertretung, dass Mitbestimmung nur dann glaubwürdig ist, wenn sie Konsequenzen hat. Demokratie werde dann erfahrbar, wenn Verantwortung tatsächlich geteilt werde. 

Die Resonanz auf den Impuls zeigte: Schulen spielen eine Schlüsselrolle für die demokratische Kultur, nicht nur im Unterricht, sondern in ihrer Organisationspraxis. 

Die Sally-Perel-Gesamtschule versteht sich in diesem Zusammenhang nicht nur als Lernort, sondern als gestaltende Organisation, die demokratische Strukturen bewusst entwickelt und weiterdenkt – und damit Verantwortung über die eigene Schule hinaus übernimmt. 

Fotos: ©Stadt Braunschweig/Daniela Nielsen 

 

Queers and Friends | Pausenangebot

 

„Queers and Friends“ – Ein Pausenangebot zum Wohlfühlen und Miteinandersein

 

Seit kurzem gibt es ein neues Pausenangebot, das schnell Anklang gefunden hat: „Queers and Friends“, betreut von Herrn Matlé und Frau Overesch. Drei Treffen haben bereits stattgefunden – und sie waren voller Lachen, Kreativität und offener Gespräche.

Bei „Queers and Friends“ geht es darum, in der Pause einfach man selbst sein zu dürfen. In einer entspannten Atmosphäre können sich Schüler*innen locker austauschen, neue Leute kennenlernen und gemeinsam eine gute Zeit verbringen. Ob beim Spiele spielen, Armbänder knüpfen, kreativ werden oder einfach beim Quatschen über alles Mögliche – im Mittelpunkt stehen Akzeptanz, Gemeinschaft und Spaß.

Nach den Herbstferien geht es weiter – und alle interessierten Schüler*innen sind herzlich eingeladen!

Die nächsten Termine sind:

  • Dienstag, 04.11.
  • Mittwoch, 19.11.
  • Dienstag, 02.12.
  • Mittwoch, 17.12.

Wir treffen uns in der Mittagspause im Förderraum in Jahrgang 6.

Das Team freut sich über alle, die vorbeikommen – egal, ob regelmäßig oder einfach mal zum Reinschnuppern.

„Queers and Friends“ – weil alle so sein dürfen, wie sie sind. 🌈

03. Dezember | Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

 

Aktion zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung

Am 3. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung – einem weltweiten Aktionstag, der von der Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde – setzten wir in der Mittagspause ein Zeichen für Achtsamkeit, Teilhabe und gelebte Vielfalt.

Ziel dieses Tages ist es allgemein, auf die Rechte, die Lebenssituationen und die Barrieren aufmerksam zu machen, mit denen rund eine Milliarde Menschen weltweit leben. Er erinnert uns daran, dass eine inklusive Gesellschaft kein Zufall ist, sondern ein gemeinsamer Auftrag.

Mitmachen, ausprobieren, Perspektive wechseln

Bei unserer Pausenaktion konnten Schüler*innen verschiedene Einschränkungen hautnah erfahren und wichtige Kommunikationsformen kennenlernen. An mehreren Stationen konnten sie:

  • erste Wörter in Gebärdensprache ausdrücken,
  • Brailleschrift ertasten und ausprobieren,
  • durch Simulationsbrillen erleben, wie unterschiedliche Sehbeeinträchtigungen den Alltag verändern,
  • erfahren, was Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten bedeuten können,
  • oder einmal testen, wie es sich anfühlt, wenn man eingeschränkt hört.

Warum Inklusion für uns so wichtig ist

Unsere Schule ist ein zentraler Ort des Miteinanders. Hier lernen wir nicht nur Mathematik, Sprachen oder Geschichte, sondern vor allem auch Empathie, Respekt und soziale Verantwortung. Inklusion bedeutet, dass jede*r – unabhängig von Fähigkeiten, Beeinträchtigungen oder persönlichen Voraussetzungen – gleiche Chancen erhält und sich in der Gemeinschaft willkommen und gesehen fühlt.

Indem wir solche Perspektivwechsel ermöglichen, schaffen wir Bewusstsein dafür, dass viele Barrieren erst in unseren Köpfen entstehen. Inklusion beginnt damit, Unterschiede wertzuschätzen, statt sie als Hindernis zu betrachten. Eine Schule, die inklusiv arbeitet, stärkt nicht nur Kinder mit Behinderungen – sie stärkt alle, weil sie zu Offenheit, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt beiträgt.

Unser Fazit

Die Aktion hat gezeigt, wie wichtig es ist, Neugier zu wecken und Berührungspunkte zu schaffen.

Wir lieben und leben Vielfalt – in all ihren Facetten.

Und wir setzen uns jeden Tag dafür ein, dass unsere Schule ein Ort bleibt, an dem wirklich jede*r dazugehören kann.

Jahrgang 5 im Hochseilgarten | Wachsen und Zusammenhalten in luftiger Höhe

 

An mehreren Terminen im September und Oktober erlebten die neuen 5. Klassen der Sally-Perel-Gesamtschule spannende Tage im Hochseilgarten im Kennelbad. Unter der Anleitung ausgebildeter Sportkolleg*innen ging es hoch hinaus – mit Teambuilding-Aktionen und ganz persönlichen Herausforderungen in schwindelerregender Höhe.

Mut war besonders gefragt bei der Sicherung und dem Sprung vom 13-Meter-Turm, beim Balancieren über Lavagräben oder beim Klettern über krokodilgefüllte Schluchten – natürlich alles als spielerische und sichere Teamaufgaben gestaltet. Dabei hieß es: einander unterstützen, ermutigen und gemeinsam Lösungen finden, auch wenn einmal etwas nicht auf Anhieb gelang.

Neben dem Nervenkitzel stand vor allem das Miteinander im Mittelpunkt – und natürlich jede Menge Spaß. Am Ende nahmen alle nicht nur unvergessliche Erlebnisse mit nach Hause, sondern auch das gute Gefühl, als Klasse weiter zusammengewachsen zu sein.