Sally Perel Löwenbande im Eintrachtstadion

Am 15. Februar 2020 konnten Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und eine Sozialpädagogin gemeinsam “unsere Eintracht” im Stadion bei dem Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern anfeuern. Im Rahmen unserer Löwenbande-Mitgliedschaft erhielten wir 50 Freikarten für Sitzplätze in der Nordkurve und konnten einen 2:0-Heimsieg bei schönstem Sonnenschein genießen.

Ein Höhepunkt war das Abklatschen mit allen Eintracht-Profis nach Spielende.

Bei der Gelegenheit haben wir unser neues Schul-Banner präsentiert und ein Zeichen für Respekt und Toleranz gesetzt.

Wir drücken weiterhin die Daumen, vielleicht gelingt der Aufstieg noch!

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die tolle Kooperation und natürlich für die Freikarten bei Eintracht Braunschweig bedanken. Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten gemeinsamen Stadionbesuch!

Blau-gelbe-Grüße aus Volkmarode

Besuch von Jutta Wachowiak am 10. Februar zum 30jährigen Jubiläum des Mauerfalls

Was hat die „Wende“ vor 30 Jahren mit Jurassic Park zu tun? Und ist es für viele Menschen in Deutschlands Osten nicht viel mehr ein Umbruch gewesen? Was, wenn mit der DDR auch die Heimat verloren ging und ein Lebensideal neu gefunden werden musste?
 
Am 9. November 1989 war die DEFA- und Theaterschauspielerin des Deutschen Theaters Berlin, Jutta Wachowiak, eingeladen zum Braunschweiger Filmfest. Hier im Westen erlebte die, sich selbst als Reformerin verstehende, Schauspielerin den Mauerfall. Ihr Ensemble am Deutschen Theater bricht in kurzer Zeit auseinander, die ersten gesamtdeutschen Wahlen zeigen, dass sich ein Großteil der ostdeutschen Bevölkerung für einen Beitritt zum Grundgesetz entschließt und nicht mehr reformieren mag, was für viele als gescheitertes Projekt galt.
Auch der filmische Jurassic Park war als revolutionäre Idee gestartet. Was aber in Spielbergs Action-Drama geschieht, deformiert, bedroht und tötet. Aus dieser Idee heraus entstand mit Eberhard Petschinke und Rafael Sanchez das Theaterprojekt „Jutta Wachowiak erzählt Jurassic Park“, das gekonnt Jutta Wachowiaks Lebensgeschichte mit dem verlassenen Projekt des Dino-Parks „verknüppelt“, wie Jutta Wachowiak selbst sagt.
 
30 Jahre später, im November 2019, ist Jutta Wachowiak wieder in Braunschweig. Dieses Mal spielt sie im alten Haus Drei des Staatstheaters ein Gastspiel und die Geschichts-Kurse unseres 12. Jahrgangs sind dabei. Theater am Freitag Abend? Das geht, wenn man dabei erleben darf, wie Jutta Wachowiak den Raum mit ihrer Bühnenpräsenz füllt und einen mitnimmt, in ihr Erleben der „Wende“ und den „Umbruch“ in ihrem Leben, den sie ehrlich, offen und selbstkritisch erzählt.
Wieder drei Monate später ist Jutta Wachowiak nochmals in Braunschweig. Dieses Mal bei uns an der Sally-Perel-Gesamtschule um ins Gespräch zu kommen mit der Generation ihrer Enkelinnen und in kritischen und offenen Worten zu sensibilisieren, dass auch eine „friedliche Revolution“ nicht immer nur ein Gewinn ist und die DDR neben der ideologischen Deformation auch bis zum Ende in einigen Bereichen Solidarität gelebt hat.
 
Eine Begegnung auf Augenhöhe, die nicht nur unsere Schüler*innen bereichert hat und für die wir besonders dem Team vom Filmfest Braunschweig. Marit Vahjen und Peter Wentzler, sehr dankbar sind. Das von den Schüler*innen liebevoll vorbereitete und gekonnt durchgeführte Zeitzeugengespräch hat uns gelehrt, Geschichte nicht nur eindimensional und aus einer Perspektive zu betrachten, sondern auch ihre ihre Vielschichtigkeit mehr zu begreifen. 
 
 
 

Sally-Perel-Gesamtschule erhält eTwinning- Qualitätssiegel

Die Sally-Perel-Gesamtschule ist in der vergangenen Woche im Rahmen einer Feierstunde im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung für ihr europäisches Schulprojekt über gesellschaftliche Verantwortung ausgezeichnet worden. Sie erhielt für „Ability or Liability?“ von der Jury des Pädagogischen Austauschdienstes das eTwinning-Qualitätssiegel 2019 für beispielhafte Internetprojekte. Damit verbunden sind hochwertige Sachpreise und Urkunden zur Anerkennung.

Im Projekt haben sich Schülerinnen und Schüler der Klasse 10.5 der Sally-Perel-Gesamtschule mit dem Thema „Ethikfragen“ beschäftigt. Sie erörterten unterschiedliche Positionen zu Gewissensfragen wie Abtreibungen, aktiver Sterbehilfe oder Impfungen. Den Schwerpunkt legten sie auf das Thema „Roboter“:

  • Erleichtern uns die Apparaturen das Leben?
  • Oder sind die elektronischen Helfer eine Gefahr, weil sie Arbeitsplätze gefährden und in Kriegen als seelenlose Killermaschinen eingesetzt werden können?

Die Schülerinnen und -Schüler recherchierten intensiv über den Einsatz von Robotertechnik in aller Welt, diskutierten das Für und Wider und veröffentlichten ein umfangreiches eBook.

Betreut wurden die Schülerinnen und Schüler von ihrer Lehrerin Annette Schmidt, die für ihre Arbeit mit dem Europäischen Qualitätssiegel ausgezeichnet worden ist.

Das Projekt fand in Kooperation mit Schulen in Dänemark, Großbritannien, Frankreich und Aserbeidschan statt. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Englisch.

 „Das Projekt überzeugt durch seine anspruchsvolle Konzeption und beeindruckende Umsetzung. Das umfangreiche eBook gibt einen facettenreichen Einblick ins Thema und zeigt deutlich, mit wie viel Elan die Jugendlichen sich ihrer Aufgabe gewidmet haben,“ so das Urteil der Jury.

 

Über eTwinning:

Mit dem eTwinning-Qualitätssiegel würdigt der Pädagogische Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz jährlich herausragende Schulpartnerschaften, die sich durch eine ausgeprägte Kooperation zwischen den Partnerklassen, kreativen Medieneinsatz sowie pädagogisch innovative Unterrichtskonzepte auszeichnen.

Schulen und vorschulische Einrichtungen können mithilfe von eTwinning Partnerschaften über das Internet aufbauen und digitale Medien in den Unterricht integrieren. Europaweit sind rund 200 000 Schulen bei eTwinning angemeldet und nutzen die geschützte Plattform für ihre Projektarbeit. Als Teil des Programms Erasmus+ der Europäischen Union wird eTwinning von der Europäischen Kommission und der Kultusministerkonferenz gefördert. Die Nationale Koordinierungsstelle für eTwinning beim PAD unterstützt die teilnehmenden deutschen Schulen durch Beratung, Fortbildung und Unterrichtsmaterialien.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: https://twinspace.etwinning.net/84415/home

Kulturtag an der Sally-Perel-Gesamtschule am 25.03.2020

Die Niedersächsischen Gesamtschulen präsentieren landesweit im März 2020 Projekte aus den Fächern Kunst, Musik, Theater. Insbesondere innerhalb dieses Monats zeigen die Schulen und Schulverbünde ihre Präsentationen, Aufführungen und Ausstellungen schulintern oder öffentlich.

Auch unsere Schule ist dabei !!!

Im Rahmen des Kooperationsprojekts mit dem Staatstheater Braunschweig („Theater in die Schule“) erarbeitet der 5. Jahrgang der Sally-Perel-Gesamtschule zu dem Tanztheaterstück „Sportomania“, mit welchem das Staatstheater am 27. Januar 2020 in der Schule gastierte, innerhalb einer Projektwoche ein eigenes Stück zu den Themen „Digitale Medien – Gaming-Teamplay“. Die Präsentation von „Digital natives – Let’s play!“ wird am 11.03.20 um 17:00 im Forum der Sally-Perel-Schule zu sehen sein.

Weiterhin sind unterschiedliche Aktionen geplant, bei der Kunstaktion soll die gesamte Schulgemeinschaft mit einbezogen werden.

1. KUNST: „Kunst wickelt ein und sprengt den Rahmen“
An diesem Tag wird unsere Schule in der 5. Und 6. Stunde in Papier eingewickelt. Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 13 bemalen nach eigenen Vorstellungen zu den in ihrem Jahrgang festgelegten Themen die Banderole.  

2. MUSIK: „Orchesterwerkstatt“ am 25.03.2020 um 19.00 Uhr in Veranstaltungszentrum „Brunsviga“.
Unsere Orchester-AG steht gemeinsam mit anderen Schulorchestern und dem Brunsviga-Orchester bei einer musikalischen Abendveranstaltung auf der Bühne.
Diese Veranstaltung führen wir seit 2014 einmal jährlich zusammen mit unserem Kooperationspartner, der Musikschule „Musikuß“, durch.

3. THEATERABEND am 25.03.2020 im Forum der Sally-Perel-Gesamtschule, Beginn 19.00 Uhr.  Im Fach Darstellendes Spiel beschäftigen sich in diesem Schuljahr Schülerinnen und Schüler aus vier Kursen des 12. und 13. Jahrganges mit dem Oberthema “Tabu”.
Dabei werden Aspekte der Videoprojektion, des biografischen Theaters und der Performance zu einem Theaterabend zusammengeführt.

Warum machen wir das?

Wir wollen:

–           auf die besondere Qualität der musischen Fächer aufmerksam machen.

–           die Bedeutung der kulturellen Fächer im Fächerkanon der Schule hervorheben.

–           den Schülerinnen und Schülern bedeutsame musikalische, künstlerische und
            ästhetische Erfahrungen bieten.

–           den Leistungen der Schülerinnen und Schüler eine Öffentlichkeit geben und sie
            dadurch in besonderer Weise wertschätzen.

–           die kulturelle Arbeit in den Schulen der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Gleichzeitig weisen wir kritisch auf die Situation der Fächer Kunst, Musik und Darstellendes Spiel hin, insbesondere auf den aktuellen Fachlehrermangel und die von reduzierter Stundentafel sowie Kürzungen betroffenen Fächer.

Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es unter www.kumu20.de.

Schabbat – Sonntag – Ruhetag

Am 22.01.2020 besuchte Arie Rosen aus Jerusalem den 9. Jahrgang unserer Schule für die Veranstaltung „Schabbat – Sonntag – Ruhetag“. Er berichtete, dass er in Frankfurt a.M. geboren und aufgewachsen sei und im Alter von 15 Jahren nach Israel auswanderte. Erst durch die Begegnung mit einem gleichaltrigen orthodoxen Juden und die Frage „Woran glaubst du?“ wurde er sich seines Glaubens bewusst.

Seit mehreren Jahren reist Herr Rosen immer wieder in seine alte Heimat, um in Schulen das Judentum vorzustellen und Fragen von Schülerinnen und Schülern zu beantworten. Zunächst standen Bräuche und Riten des Judentums im Mittelpunkt des Vortrags an unserer Schule und die Schülerinnen und Schüler wurden angeregt, über Ruhezeiten in ihren Familien bzw. ihren Religionen nachzudenken. Anschließend präsentierte Herr Rosen Tora, Gebetsriemen und Tallit und erklärte deren Bedeutung. Alle Kultgegenstände konnten nicht nur aus der Nähe betrachtet, sondern sogar angefasst werden. Das kam gut an, wie den Äußerungen von Schülerinnen und Schülern zu entnehmen ist: “Wir fanden die Vorstellung sehr gut, da Herr Rosen es sehr gut vorgestellt hat. Er hat sehr viele Informationen gegeben, die wir davor noch gar nicht wussten. Des Weiteren hat er uns noch ein Kinderlied auf Hebräisch vorgesungen, bei dem wir mit einstimmen durften. Außerdem fanden wir noch gut, dass er sich den Gebetsschmuck, den er selbst mitgebracht hatte, umgelegt hat.” “Ich fand die Vorstellung sehr gut, da sie sehr informativ war.” “Wir fanden die Veranstaltung sehr interessant, weil wir vorher nicht allzu viel über das Judentum wussten.”

Bas Böttcher in der Sally-Perel-Gesamtschule


Zum Jahresausklang und zur Einstimmung auf den großen Poetry Slam Abend am 30. Januar 2020 an der Sally-Perel-Gesamtschule kam am 18. Dezember Bas Böttcher zu uns ins Forum.

Der erste deutsche Slam-Poet und Mitbegründer der deutschsprachigen Poetry-Slam-Szene hat bereits mit dem Goethe-Institut, der Frankfurter Buchmesse, großen deutschen Firmen und Fußballverbänden zusammengearbeitet.

Böttcher „wartet nicht, bis ihn die Muse küsst“ – wie er sagte -, sondern er zwingt sie, in einem kargen Raum ohne Internet zu ihm und aufs Papier zu kommen. Die Beobachtung kleinerDinge mit großer Wirkung (explodierende Handies), ungewöhnliche Perspektiven („Hütet euch vor den Fußböden, denn sie sind bereits unter uns“) und die „Erweiterung seinersprachlichen Möglichkeiten“, so dass „die Sprache dann die menschlichen Möglichkeiten erweitert“, bestimmen Böttchers Schaffensprozess.  

Auch das Mitdenken eines Rhythmus beim (freien) Vortragen der Texte sei für die Kompatibilität zwischen Poet und Publikum entscheidend, genauso wie eine „stadiontauglicher Chorus“, erklärte uns Böttcher, der auf viele Fragen und Wünsche der Schülerinnen und Schüler aus dem 11., 12. und 13. Jahrgang gerne einging.

Alle haben „das bisschen Freiheit“ vom Schulalltag „im Quadrat“ sichtlich genossen und waren beeindruckt von Böttchers „Multitalentose“ und „Vielseitingitis“. Ob diese Krankheiten ansteckend waren, hören wir am 30. Januar 2020.  

Frohe Weihnachten!

Das Schulleitungsteam der Sally-Perel-Gesamtschule wünscht allen Schülerinnen, Schülern, Lehrkräften und anderen Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeitern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr 2020!

Schülerinnen und Schüler unterstützen anlässlich des Weltaidstages die Braunschweiger Aidshilfe

Auch in diesem Jahr haben Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 6, 9 und 10 am Montag, den 2.12., wieder für die Braunschweiger Aidshilfe die roten Aidsschleifen und Kuchen in der Schule verkauft.

Neben der Information gab es über 20 liebevoll verzierte Kuchen, selbstgebackene Kekse in witzigen Tüten und als Krönung 20 kleine Mürbeteighexenhäuschen.

Insgesamt haben wir die stolze Summe von 508,56 € erreicht.

Die Mitarbeiter der Aidshilfe bedanken sich, genauso wie wir, bei allen Schülerinnen und Schülern, allen Lehrerinnen und Lehrern sowie den Eltern, die sich am Welt-AIDS-Tag für mehr Zusammenhalt eingesetzt haben.

Weitere Aufnahmen der Veranstaltung gibt es hier.

Demonstration gegen den AfD Parteitag am 30.11.2019

Als wir hörten, dass uns Sally Perel eingeladen hatte, bei der Anti -AfD Demo mi ihm gemeinsam auf der Bühne zustehen, stand für uns fest, wir sind dabei!

Sally Perel hat uns durch seine Besuche hier in der Schule klar gemacht, dass wir uns für Respekt und Toleranz an unserer Schule und auch anderswo einsetzen müssen.

Wir waren ganz schön aufgeregt, schließlich sollten wir gleich zu vielen Menschen, die sich auf dem Schlossplatz vor der Bühne versammelt hatten, sprechen. Wir mussten schon frühzeitig an der Bühne sein.

Als wir auf unseren Auftritt warteten, kam Bosse zu uns, der die Veranstaltung auf der Bühne beenden würde. Er begrüßte uns herzlich und wir konnten ein Foto mit ihm machen.

Sally Perel traf etwas verspätet ein, da so viele Menschen in der Stadt unterwegs waren, kam er mit seinem Auto nicht durch und musste mit einem Polizeiwagen zur Bühne gebracht werden.

Dort begrüßte er uns mit Handschlag. Und schon standen wir auf der Bühne. Zuerst durften wir reden. Und Sally Perel hat uns aufmerksam zugehört, genauso wo die vielen Zuhörer*innen auf dem Platz.

Sally Perel hat auf der Bühne, fast im Weggehen etwas Wichtiges zu uns gesagt: “Jeder kann etwas tun, jeder an seinem Platz!”

Wir AG-Schüler*innen versuchen, hier in der Schule damit anzufangen.

 

Weitere Aufnahmen der Veranstaltung gibt es hier.

“Magosto” an der Sally-Perel-Gesamtschule

Beim traditionellen Volksfest Magosto werden im November in Spanien Esskastanien im offenen Feuer geröstet. Dank unseres Erasmus+ Projekts haben wir dieser Tradition an der Sally-Perel-Gesamtschule nachgespürt. Wir konnten allerdings leider diese Erfahrung nur teilweise machen, da wir in der Schulküche kein Feuer entfachen dürfen. Trotzdem schmeckten die Esskastanien auch aus dem Backofen super lecker. Besonders, da sie gemeinsam mit europäischen Freunden zubereitet wurden.

Unsere europäischen Freunde kommen vom Colegio La Asunción León (Spanien) und der Scoala Gimnaziala “Hermann Oberth“ in Mediaș (Rumänien) und schon im März dieses Jahres lernten sich viele von uns in Rumänien bei der Arbeit an unserem Erasmus+ Projekt „Clever and Healthy“ kennen. Groß ist daher unsere Wiedersehensfreude an der Sally-Perel-Gesamtschule, wo wir eine Woche lang mit insgesamt 51 Schüler*innen unsere Arbeit fortsetzen.

In internationalen Gruppen lernen wir, wie man sich aus Braunschweigs Wäldern ernähren kann, bauen Insektenhotels für unseren Schulgarten (@sallysgardenbraunschweig), bereiten traditionelle Speisen aus unseren drei Ländern zum Probieren für die Schulgemeinschaft vor und üben eine Tanzchoreographie ein. Auch bei einer Nachtwanderung durch Braunschweig, beim privaten Shoppen, Bowlen, Minigolfen und Tretbootfahren sind wir ständig in Bewegung. Daher sind bei vielen von uns der Lagerfeuerabend und der Abschiedsabend besonders beliebt, denn „man muss sich mal nicht bewegen und es gibt ein tolles Buffet.“

Unseren großen Ausflug nach Berlin fasst eine Mitschülerin zusammen „Hammermäßig cool, aber es wäre schön gewesen, hätten wir ein bisschen mehr Zeit auf dem Alexanderplatz bekommen.“ Alles in allem war diese Woche ein einzigartiges Erlebnis, das wir Schüler nicht so schnell vergessen werden, denn die Freundschaften zwischen spanischen und rumänischen Schülern und auch die von uns Deutschen wurden gestärkt. Mir selbst geht es ähnlich. Ich habe mich in dieser Woche mit Schülern unterhalten, mit denen ich vorher noch nie gesprochen habe. Es war eine großartige Woche, über die ich sehr glücklich bin. „Ich fand die Woche sehr aufregend. Es hat Spaß gemacht, mit den Austauschschülern was zu unternehmen.“, teilt Linus Kohn mit. „Mir persönlich hat die Austauschwoche mega Spaß gemacht und ich würde so etwas super gerne wieder tun.“, fasst Djamilia Lind zusammen.

Wir stellen fest, die Woche war ein voller Erfolg und wir freuen uns sehr darauf, im nächsten März nach Spanien zu reisen.

Ein Schüler*innenbericht von Franca Klung